Fanpost und tolle Ideen

Dezember 29, 2009

Berühmte Schriftsteller mögen daran gewöhnt sein, dass sie körbeweise Fanpost bekommen, aber in meinem Universum ist das immer noch jedes Mal ein besonderes Ereignis und eines, das mich richtig glücklich macht. Ich schreibe meine Bücher und Kurzgeschichten immer in der Hoffnung, dass es viele Leute gibt, denen sie gefallen, aber in der Regel stehe ich als Autorin doch eher einer großen dunklen Masse gegenüber, von der ich nichts mitbekomme außer vielleicht Verkaufszahlen. Wenn mich dann also mal eine E-Mail erreicht, in der mir jemand sagt, wie toll er oder sie dieses oder jenes Buch findet, ist das irgendwie ein Grund zu feiern.

Diesen Monat bin ich geradezu verwöhnt worden. Da kamen Rückmeldungen zu „Wo die Moorschafe sterben“, der ganzen Penelope-Plank-Reihe, Theaterstücken und sogar zu meinem Adventskalenderkrimi. Letzters war eine ganz besondere Angelegenheit.

Eine Frau schrieb mich vor einigen Wochen an und fragte, ob sie vielleicht die Lösung des laufenden Adventskalenderkrimis schon früher haben könnte, weil sie eine Weihnachtskrimiwanderung mit einer Schulklasse unternehmen wollte und sie den Krimi so schön fand. Das ging leider nicht, aber ich gab ihr den Krimi vom letzten Jahr und nun habe ich von ihr ein schönes Foto von der Wanderung erhalten und noch ein paar begeisterte Worte.

Ich fand die Idee dieser Weihnachtskrimiwanderung so toll: Im Dunkeln ging es los, mit Fackeln und Taschenlampen ausgerüstet (und natürlich warm angezogen, weil es echt kalt war). An verschiedenen Stationen wurde Halt gemacht und vorgelesen, alle konnten mitraten und am Schluss gab es die Auflösung  am Lagerfeuer, zusammen mit Plätzchen, Punsch und Glühwein für die Erwachsenen. Finde ich absolut nachahmenswert!

Hausfrauen-Tipp Nr. 17: Fleisch-Fondue

Dezember 28, 2009

Heiligabend. Die Familie nimmt hungrig am Tisch Platz. Es gibt ein wundervolles Fleisch-Fondue mit eigens zubereiteter Fleischbrühe, zartem Filetfleisch verschiedener Art, selbstgemachten Beilagen und Saucen. Das Essen beginnt. Während die Hungrigen darauf warten, dass ihre Fleischbröckchen garen, schaufeln sie die Beilagen, Salate und Saucen in sich hinein. Schließlich sind sie satt, die Beilagen sind weg, ein Berg Fleisch ist übrig.

1. Weihnachtsfeiertag. Die Hausfrau steht in der Küche und gart einen Berg Fleisch durch, um ihn einfrieren zu können. Sie hatte für den Nachmittag eigentlich andere Pläne…

Gegenmaßnahmen:

  • Viel weniger Beilagen servieren, sodass die Gäste gezwungen sind, sich am Fleisch sattzuessen.
  • Die Beilagen irgendwie so servieren, dass die Gäste sie nicht gleich zu Beginn komplett verspeisen können.
  • Viel mehr Beilagen servieren und nur ganz wenig Fleisch. Dabei ist zu beachten, dass die im Kochbuch empfohlene Menge von 300 Gramm Fleisch pro Person viel zu viel ist. Es genügt etwa die Hälfte bis zwei Drittel.
  • Das Fleisch direkt vor dem Essen kaufen und nicht erst noch einfrieren. Dann kann man die Reste nämlich einfach in die Gefriertruhe schicken und muss sie nicht noch lang durchgaren, weil sie vor dem Essen schon mal eingefroren waren.

Lautes Schluchzen

Dezember 27, 2009

…hört man nicht, aber leises Bedauern, dass Weihnachten schon wieder mal vorüber ist. Ein Blick auf den Countdownzähler sagt, dass es noch 11 Monate, 26 Tage, 11 Stunden und 5 Minuten bis zum nächsten Heiligabend sind. Reichlich Zeit, um zu resümieren und zu perfektionieren. Vielleicht wird im nächsten Jahr alles anders, wenn wir den Baum mal in ganz neuenFarben schmücken? ;-)

Vielen Dank für Eure guten Wünsche zur Weihnacht! Ich hoffe, Ihr hattet auch frohe und ruhige Tage, oder jedenfalls so, wie Ihr Euch Weihnachten wünscht.

Wir befinden uns in der Zeit der Raunächte, den 12 Nächten zwischen dem 25.12. und 6.1., die auf eine germanische Tradition zurückgehen. Oder auch die „12 Days of Christmas“, wie man sie vielleicht aus dem englischen Weihnachtslied mit diesem Titel kennt. Ein wenig Info dazu findet man unter dem Stichwort „Germanische Tradition“ auf winterstern.de.

Sag ganz leise ‘Servus’

Dezember 24, 2009

Ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest allen! Manche haben sicherlich weiße Weihnacht – wir allerdings nicht, hier ist es neblig und nass. Ist aber auch nicht schlimm. :-)

Nun ist die Zeit für alle Adventskalender vorbei. Zum 31.12. läuft  crimepod.de aus und auch der Blog zu „Julia meets Jane Austen“ wird geschlossen. Aber man kann das ganze Buch natürlich jederzeit als eBook erstehen. So enden einige Dinge, dafür entstehen vielleicht neue. Mal sehen, was das nächste Jahr so bringt. Vielleicht klappt’s dann auch endlich mit dem Bestseller…

Schnee, der auf Tannen fällt

Dezember 23, 2009

Mannheim, 1.4 Grad, Regen – so sieht unsere Wetterlage aus. Gestern war es noch viel wärmer, die letzten Schneereste eilen zum Ausgang, weiße Weihnacht gerät einmal mehr außer Reichweite. Umso trauriger, wenn man den Schnee so nah am Fest noch hatte oder hat, wie z.B. dieses Jahr oder auch schon vor wenigen Jahren, als es an den Feiertagen geschneit hat, aber eben leider nicht am 24. So knapp vorbei, aber immerhin ja doch noch Weihnachten…

Jeden Tag höre ich Radio und ich frage mich, warum in diesem Jahr so wenige Weihnachtslieder gespielt werden, jedenfalls auf den paar Sendern, die ich so höre. Aber ich habe im Internet einen schönen Link gefunden: weihnachtsradio.de. Eine Auflistung von Webradiosendern aus aller Welt, die nur Weihnachtsmusik bringen. Ich habe auch schon öfter gelauscht, mal in Deutschland, mal USA, und das ist wirklich sehr schön. Leider eben nur übers Web und nicht übers Radio, aber immerhin.

Ein absoluter Hit ist der computeranimierte kleine Film auf ornamentsmovie.com!

Santa pose 1