Berühmte Schriftsteller mögen daran gewöhnt sein, dass sie körbeweise Fanpost bekommen, aber in meinem Universum ist das immer noch jedes Mal ein besonderes Ereignis und eines, das mich richtig glücklich macht. Ich schreibe meine Bücher und Kurzgeschichten immer in der Hoffnung, dass es viele Leute gibt, denen sie gefallen, aber in der Regel stehe ich als Autorin doch eher einer großen dunklen Masse gegenüber, von der ich nichts mitbekomme außer vielleicht Verkaufszahlen. Wenn mich dann also mal eine E-Mail erreicht, in der mir jemand sagt, wie toll er oder sie dieses oder jenes Buch findet, ist das irgendwie ein Grund zu feiern.
Diesen Monat bin ich geradezu verwöhnt worden. Da kamen Rückmeldungen zu „Wo die Moorschafe sterben“, der ganzen Penelope-Plank-Reihe, Theaterstücken und sogar zu meinem Adventskalenderkrimi. Letzters war eine ganz besondere Angelegenheit.
Eine Frau schrieb mich vor einigen Wochen an und fragte, ob sie vielleicht die Lösung des laufenden Adventskalenderkrimis schon früher haben könnte, weil sie eine Weihnachtskrimiwanderung mit einer Schulklasse unternehmen wollte und sie den Krimi so schön fand. Das ging leider nicht, aber ich gab ihr den Krimi vom letzten Jahr und nun habe ich von ihr ein schönes Foto von der Wanderung erhalten und noch ein paar begeisterte Worte.
Ich fand die Idee dieser Weihnachtskrimiwanderung so toll: Im Dunkeln ging es los, mit Fackeln und Taschenlampen ausgerüstet (und natürlich warm angezogen, weil es echt kalt war). An verschiedenen Stationen wurde Halt gemacht und vorgelesen, alle konnten mitraten und am Schluss gab es die Auflösung am Lagerfeuer, zusammen mit Plätzchen, Punsch und Glühwein für die Erwachsenen. Finde ich absolut nachahmenswert!
