Heute gab es im Gottesdienst Abendmahl und zu diesem Zweck wurde die entsprechende Bibelstelle aus 1. Korinther 11 vorgelesen. Dazu gehört auch:

27 Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. 28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. 29 Denn wer so isst und trinkt, dass er den Leib des Herrn nicht achtet, der isst und trinkt sich selber zum Gericht.

Diesen Text habe ich im Lauf meines Lebens unzählige Male gehört oder selbst gelesen und ich weiß immer noch nicht, was genau damit gemeint ist. Mir scheint auch, dass es je nach Person, die darüber spricht, eine andere Auslegung gibt. Es verwirrt mich eine wie die andere und ich sitze praktisch jedes Mal im Gottesdienst und frage mich, ob das nun auf mich zutrifft oder nicht.

Allein durch diese Verunsicherung hätte ich wohl schon Grund genug gehabt, viele Male sitzen zu bleiben, aber ich nehme trotzdem am Abendmahl teil; heute auch. Ich habe die Hoffnung, dass mir der Heilige Geist mit aller Deutlichkeit klarmachen würde, falls ich wirklich mal nicht am Abendmahl teilnehmen sollte. Aber ehrlich, ich frage mich, ob sich diese Frage bis zum Ende meines Lebens geklärt haben wird.

Schon wieder Freitag! Die Zeit zieht an mir vorüber wie Nebelfetzen, denke ich manchmal. Wollte ich nicht bis heute mit dem Adventsbuch fertig sein? Bisher habe ich diese Woche erst eine Geschichte geschrieben, dafür aber noch eine Übersicht in einer Exel-Datei angelegt, damit ich nicht durcheinandergerate, und dabei festgestellt, dass ich noch eine Kurzgeschichte mehr schreiben muss als gedacht. Bei der, die als Nächstes ansteht, überlege ich immer noch an der Hauptfigur herum. Ich dachte ja an einen Pfarrer, aber ich habe schon mehrere Texte (zu anderen Gelegenheiten) über Pfarrer geschrieben, das hat sich allmählich etwas ausgelutscht, außer, mir würde irgendwas Pfiffiges für den Pfarrer einfallen. Allerdings, wenn ich hier etwas verändere, muss ich an anderen Texten auch etwas ändern, deshalb wäre es einfacher, mich an das bestehende Konzept zu halten.

Das nächste Regio-Treffen der Mörderischen Schwestern nähert sich. Wir heißen jetzt offiziell “Mörderische Schwestern Rhein-Neckar” (nicht mehr “Mannheim”) und es gibt die Gruppe seit 3 Jahren. Letzte Woche war mein ausführlicher Leserbrief zu unseren Tätigkeiten und unserem Platz innerhalb der Krimiszene der Region im Mannheimer Morgen, außerdem habe ich eine Pressemitteilung zu unserer Namensänderung (nicht von mir verfasst, sondern von einer Journalistin unserer Gruppe) an diverse Zeitungen geschickt. Wäre schön, wenn die eine oder andere das aufgreifen würde.

Schnee wird wohl überall sein, nicht nur bei uns. Aber wir haben ja noch Glück, bei uns fällt gar nicht so viel wie anderswo. Trotzdem war ich heute morgen draußen und habe den Gehweg geräumt, damit mein Mann wenigstens einen Morgen mal schneefrei hat.

Am Freitag hatten wir eine schöne Party, für die ich gekocht und gebacken habe, was das Zeug hielt. Ein paar Fotos von der Torte und dem Fleisch gibt es auf meinem anderen Blog http://hausfrauentipps.wordpress.com/

Nächste Woche will ich mich endgültig an die letzten Geschichten für das Adventsbuch machen, um das endlich abschließen zu können. Es ist immer gut, ein Buch zu Ende zu bringen. Ein schönes Gefühl. Macht irgendwie so zufrieden. :-)

Hier ein letztes Update zu meiner Suche nach der Kurzgeschichte “Italian Nights” von Rosamunde Pilcher:

Der Rowohl Verlag hat mich gestern angeschrieben und mir mitgeteilt, dass sie eigens bei Frau Pilchers Agentur nachgefragt haben (so viel Mühe haben die sich gemacht!) und erfuhren, dass diese frühe Erzählung unveröffentlicht sei. So, nun weiß ich es. Ich frage mich nur, wie diese Filmgesellschaft den Text dann in die Finger bekommen hat.

Da hatte ich mir ja mal wieder das richtige Objekt für meinen Qualitätstest ausgesucht… Dann auf ein Neues! Mal sehen, was als Nächstes im Fernsehen kommt.

Diese Woche komme ich nicht viel zum Schreiben, weil ich so viel anderes zu tun habe. U.a. feiert mein Mann am Freitag einen besonderen Geburtstag und dafür gibt es viel vorzubereiten. Aber gerade habe ich immerhin durchgelesen, was ich bisher zum vierten Fall für Penelope Plank geschrieben habe, und es gefällt mir ausgesprochen gut.

Es gibt sogar einen Anlass dazu: Ein Verlag hat sich bereiterklärt, meine Textprobe zu prüfen. Wenn das kein Grund zur Freude ist! Eine kleine Chance auf eine Veröffentlichung des vierten Bandes bei einem ordentlichen Verlag. Ach, wäre das schön…!

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